10.10.2007: Korpadoor heißt jetzt strabello
Wohnerlebnis mit mediterranem Flair.
Amberg. Das erste was mir auffällt, als ich strabello in der Fuggerstraße betrete, sind bekannte Gesichter.
„Das wundert mich kaum“, begrüßt Inhaberin Tanja Forster mich lächelnd, „wir haben ja nur unseren Namen geändert. Sonst bleibt alles beim Alten.“ Dass das leicht untertrieben ist, merke ich, als wir ein Auge auf die neuen Geschäftsräume werfen. Wo früher ein herkömmlicher Fachbetrieb seine Kunden betreute, ist eine mediterrane Wohnboutique entstanden, die mich sogleich an mein Urlaubsshopping in Mailand denken lässt. „Raumgestaltung soll bei uns ein Erlebnis zum Anfassen werden“, erklärt mir Tanja Forster. Und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Einkaufen bei strabello gleicht einem inspirierenden Spaziergang durch eine Welt voller kleiner und großer Ideen.
Als sich mein »Guide« kurz entschuldigt, um eine Kundin zu bedienen, zeigt sich, dass strabello jedoch nicht nur Wohn-Komplettlösungen durch passende Produkte bietet: Denn die Dame möchte ihr Wohnzimmer komplett neu gestalten. Bei einem Kaffee hört sich Tanja Forster zunächst in aller Ruhe die Wünsche und Vorstellungen der Kundin an, um ihr danach die verschiedenen Möglichkeiten darzustellen. Sie vermittelt anschaulich, was bei der Auswahl des Bodens zu beachten ist und welche Möglichkeiten der Wandgestaltung es gibt. Am Ende des Gesprächs bietet Tanja Forster ihrer Kundin an, sich direkt vor Ort ein eigenes Bild zu machen, um ihr dann weitere Vorschläge unterbreiten zu können.
Ich nutze derweil die Zeit, um mich ein wenig in den neugestalteten Räumen umzusehen – und ertappe mich doch tatsächlich dabei, wie ich in Gedanken mein Schlafzimmer neu plane. „Und? Was Schönes gefunden?“, reißt mich Tanja Forster aus meinen Gedanken und führt mich weiter durch die Wohnboutique von strabello.
„Wir wollen nicht nur, dass unsere Kunden bei uns hochwertige Produkte und einzigartige Ideen finden, wir wollen Ihnen auch echte Lebensqualität bieten“, sagt Tanja Forster zum Abschied, ehe sie sich wieder einer Kundin zuwendet. „Wer weiß“, denke ich, als ich den Laden verlasse, „vielleicht sollte ich hier ja auch mal einen Kaffee trinken.“


